Beitrag vom 13.03.2026

Künstliche Intelligenz ist überall Thema, auch in der Bildungsforschung. Hier kann sie Forschende bei einzelnen Schritten der Qualitativen Inhaltsanalyse sinnvoll unterstützen. Sprachmodelle wie GPT-4 helfen beispielsweise dabei, Textmaterial zu strukturieren, erste Kategorien vorzuschlagen oder Kodierungen vorzubereiten. Dadurch können Analyseprozesse effizienter gestaltet und neue Vorschläge in Bezug auf das Datenmaterial gemacht werden. Gleichzeitig bleibt die wissenschaftliche Bewertung und Interpretation weiterhin eine zentrale Aufgabe der Forschenden. KI liefert hilfreiche Vorschläge, ersetzt jedoch nicht das fachliche Urteil von Rater: innen, das methodische Verständnis und den Kontextbezug, die für qualitative Forschung entscheidend sind.

Zum Abschluss unseres Themas KI in der Qualitativen Inhaltsanalyse gibt Emanuel Nestler, Koordinator des Projekts ROC-KI, ein kurzes Fazit.