Ich habe einen Vorschlaghammer. Was kann ich damit tun?

Ich habe einen Vorschlaghammer. Was kann ich damit tun?

Wer eine Veranstaltung digital plant, fragt oft zuerst nach dem passenden Tool. Die Wahl des Werkzeuges steht aber immer am Ende und nicht zu Beginn des Prozesses.

Lehrveranstaltungen digital gestalten

"Zuerst kommt also IMMER die didaktische Überlegung. Dann erst die Auswahl der passenden Methode und dann erst die Bestimmung der geeigneten Medien und Werkzeuge." Prof. Dr. Alke Martens in den Überlegungen zum E-Learning in Coronazeiten.

Um den "Ziel-Methode-Medium-Weg" zu gehen, gibt es vielfältige Angebote auf dieser Seite. Der besondere Vorteil dieses Weges ist es, dass Sie weniger Tools kennen müssen, da Sie schon mit einem konkreten Ziel und dem Wunsch nach einer Methode kommen.

Onlineumgebung einrichten und Material bereitstellen

Für Präsenz- und Onlinelehre ist eine gut strukturierte Lernumgebung wichtig. Die Grundlagen des Einrichtens der digitalen Lernumgebung bilden die Basis für weitere Entwicklungen der digitalen Lehre.

Lernförderliche Strukturen durch eine Onlineumgebung in Stud.IP anbieten

Opencast-Streaming-Dienst

Zur Vor- und Nachbereitung Präsentationsmaterial in Stud.IP hochladen

Weitere Informationsquellen mit den Online-Ressourcen der Universitätsbibliothek aufzeigen

Digital erklären

Verschiedene Lehrveranstaltungsformate verfolgen unterschiedliche Ziele. Vorlesungen dienen beispielsweise dazu, einen umfassenden Überblick über die Inhalte eines bestimmten Bereichs zu vermitteln, zentrale Begriffe einzuführen, Zusammenhänge und Prozesse zu verdeutlichen sowie Lernhilfen und weiterführende Quellen zu benennen. Zudem sollen Vorlesungen vernetztes Lernen durch Querverweise fördern und alternative Standpunkte präsentieren. Seminare hingegen haben das Ziel, bereits vorhandenes Wissen zu festigen, zu vertiefen oder um andere Perspektiven zu erweitern. Auch andere Lehrveranstaltungsformate wie Übungen, Praktika und Laborpraktika verfolgen spezifischere Ziele, die auf die Anwendung und praktische Umsetzung des erworbenen Wissens abzielen. Übungen ermöglichen es den Studierenden, theoretische Konzepte durch praktische Anwendungen zu vertiefen und ihre Problemlösungsfähigkeiten zu entwickeln. Praktika bieten die Gelegenheit, theoretisches Wissen in realen Situationen anzuwenden und fördern die Entwicklung praktischer Fertigkeiten. Laborpraktika konzentrieren sich oft auf experimentelle Arbeit, wodurch Studierende nicht nur Theorie und Praxis verbinden, sondern auch wichtige Laborerfahrungen sammeln können. Die Methode des Erklärens bietet dabei die Möglichkeit, behandelte Inhalte erneut darzustellen. Digitale Werkzeuge, wie sie folgend aufgeführt sind, können dabei unterstützen, diese Ziele zu erreichen.

Audioaufnahmen der Erklärungen mit dem Smartphone erstellen

Erklärungen zu einer PowerPointPräsentation aufzeichnen

Erklärungen am Bildschirm als Video aufnehmen

Digital asynchron interagieren

In der digitalen Lehre eröffnen asynchrone Interaktionsformate eine vielfältige Palette an Vorteilen für Lernende und Lehrende gleichermaßen. Durch die Flexibilität in Bezug auf den Zugriffszeitpunkt ermöglichen sie Studierenden, ihre Lernaktivitäten individuell zu planen und sich in einem selbstbestimmten Tempo mit den Lehrinhalten auseinanderzusetzen. Darüber hinaus bieten sie die Möglichkeit zur individuellen Wiederholung von Inhalten und erleichtern so ein tiefes Verständnis. Asynchrone Interaktionsformate schaffen eine Lernumgebung, die flexibel zugänglich und an die Bedürfnisse der Studierenden angepasst ist.

Nachfragen per E-Mail sammeln und gebündelt beantworten

Häufig gestellte Fragen mit einer FAQ-Liste in Stud.IP beantworten

Fragen in einem Video beantworten und auf Stud.IP hochladen

Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden ermöglichen

Lernenden ermöglichen Fragen zu Erklärvideos auf der Onlineplattform Video Review zu stellen

Chat zum Austausch anbieten

Digital synchron interagieren

Synchrone Interaktionsformate in der digitalen Lehre bieten eine dynamische und unmittelbare Möglichkeit des Austauschs zwischen Lehrenden und Studierenden. Die Anpassungsfähigkeit synchroner Interaktionsformate erlaubt es, flexibel auf aktuelle Ereignisse und die individuellen Bedürfnisse der Lernenden einzugehen. Durch die effiziente Demonstration von Inhalten, Live-Präsentationen und interaktiven Werkzeugen bieten diese Formate eine vielseitige Lernumgebung, die Engagement und Interaktion in den Vordergrund stellt und somit die Qualität der digitalen Lehre und Präsenzlehre erhöht.

Lehrveranstaltungen synchron gestalten

Audience-Response-Syteme

Die richtigen Werkzeuge für die Lehre finden

Einige Tools für die Gestaltung der digitalen Lehre haben wir Ihnen auf dieser Seite bereits vorgestellt. Womöglich suchen Sie, entsprechend Ihrer didaktischen Ziele, nach wie vor nach passenden Werkzeugen für Ihre Lernveranstaltungen. Zu diesem Zweck haben wir unseren Toolglossar überarbeitet: Dort stellen wir Ihnen mehr als 20 verschiedene Tools vor, die Sie für die Lehre nutzen können.

Zum Toolglossar

Lehrveranstaltungen neu- und weiterdenken

Die Weiterentwicklung der Lehre ist eine fortwährende Aufgabe. Wir erweitern diese Seite nach Ihren Wünschen. Melden Sie sich bei uns mit Anregungen und Themenwünschen: roc[at]uni-rostock.de